Das gesunde Kinderzimmer

Co-Sleeping ist angesagt!

Gesunde Raumluft im Kinderzimmer

Strategien, wie Sie Schadstoffe im Kinderzimmer reduzieren können.

Das schönste Kinderzimmer ist das, in dem sich Ihr Kind wohlfühlt, lacht und sich geborgen fühlt. Meist schauen wir nur auf die sichtbaren Dinge.

Bei der Wahl von Möbel, Teppichen, Matratzen und Wandfarben sollten Sie auch auf Schadstoffe in den Materialien achten. Denn diese Schadstoffe entweichen in die Raumluft, die Ihr Kind atmet.

Co-Sleeping: Ein positver Trend

Nähe & Geborgenheit für Ihr Kind

Wissenschaftler erklären, dass Babys und Kinder im Elternbett bestens aufgehoben sind. Und immer mehr Eltern folgen diesem Rat. „In der Nähe ihrer Eltern schlafen Babys und Kleinkinder am besten. Die Natur hat es so vorgesehen, dass das Bindungssystem aktiviert wird, wenn ein Baby müde ist. Es braucht Nähe und sucht den Kontakt zu seinen Eltern.“ schreibt dazu Focus.de am 2. März 2020.

Nächtliches Stillen wirkt positiv auf die Intelligenz des Kindes

Dazu Erziehungsexpertin Schmidt in einem FOCUS Online-Interview: “Ich sage immer, nehmt die Kinder mit ins Bett, ihr spart euch hinterher den Nachhilfeunterricht. Denn Kinder, die häufig und lange gestillt werden, haben nach aktueller Studienlage einen bis zu zehn Punkte höheren IQ. Wir wissen nicht genau warum, aber es ist so”.

Damit ergeben sich jedoch neue Herausforderungen für die Raum- und Wandgestaltung.

Denn nun ist plötzlich nicht mehr nur das Thema „Gift im Kinderzimmer“ alleine zu hinterfragen, sondern es geht plötzlich auch darum das Elternzimmer ökologisch sinnvoll auszustatten.

Schadstoffe im Kinder- und Elternschlafzimmer

Wir verbringen 25 Jahre im Bett und damit im Schlafzimmer

Gemütlich, sauber und freundlich soll ein Schlafzimmer sein. Ein guter Schlaf braucht ruhige Materialien, eine sanfte Umgebung und eine gesunde Raumluft. Meistens werden die Möbel nach den persönlichen Vorlieben gekauft.

„Wissenschaftler sagen, dass jeder im Durchschnitt 25 Jahre im Bett verbringt. Sechs bis acht Stunden jede Nacht – und die sind wichtig für unsere Gesundheit! Auch ein gutes Raumklima gehört dazu.

Doch viele Möbel, Baumaterialien und Teppiche enthalten synthetische Stoffe, die für dicke Luft sorgen können. Viele Wohngifte sind in Klebern und Lacken enthalten. Sie dünsten aus Möbeln aus, auch wenn sie für die Bewohner unsichtbar sind.“ berichtet PlusMinus im August 2019.

 

Formaldehyd ist schädlich für die Gesundheit

Formaldehyd wird in der industriellen Fertigung für die Spanplattenherstellung verarbeitet. Es ist ein farbloser, bei Zimmertemperatur gasförmiger Stoff, mit einem süßlich-stechend riechendes Geruch. In biologischer Form findet es sich sogar in unseren Zellen wieder. Eine Überdosis ist gesundheitsschädlich.

Trotzdem die schädliche Wirkung chemischer Substanzen auf die Gesundheit längst bekannt ist, wird es immer wieder in der Produktion von Möbel, Teppiche, Bodenbeläge eingesetzt. Diese gasen aus solange sie im Haus sind, auch noch nach 20 Jahren.

Formaldehyd-Ausdämpfungen bewirken:

  • Kopfschmerzen,
  • Schleimhautreizungen und
  • kann Krebs verursachen.

Der Körper ist nachts besonders anfällig für Schadstoffe

Dr. med. Petra Bracht, Fachärztin für Allgemeinmedizin: “Der Mensch ist tatsächlich nachts viel anfälliger für irgendwelche Schadstoffe von außen her, weil er da in Ruhe ist, weil er sich eigentlich repariert, recycelt und auch heilen soll. Wohingegen er tagsüber sich bewegt und da automatisch ein Schutzschild um sich herum gebaut hat.”

Vorsicht bei Kleinkindern
und Senioren

“Das Immunsystem ist also bei den Kindern noch nicht so stark und bei den Älteren ist es schon abgeschwächter. Und daher sind diese Personen natürlich noch wesentlich anfälliger für Schadstoffe oder für negative Reize, die dann nachts von außen auf diese Personen einwirken.” sagt Frau Dr. Bracht im Interview.

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5 Strategien das Raumklima zu verbessern

1. Regelmäßig lüften

Denn Formaldehyd ist ein flüchtiges Gas und kann durch regelmäßiges Lüften aus den Räumen entweichen. Daher am besten gerade vor dem Schlafengehen nochmals kräftig lüften.

2. Der Preis schützt leider nicht immer

Passen Sie auf beim Kauf Ihrer Möbeln, Teppichen, … und fragen Sie auch hier nach den Inhaltsstoffen. Denn der Preis schützt leider nicht vor Formaldehyd.

Mit Massivholz- oder Vollholzmöbel vermeiden Sie das Risiko von Formadehyd im Kinder- bzw. Schlafzimmer. Einige Lasuren können jedoch  Terpene enthalten, von denen einige Allergien auslösen. 

3. Formaldehyd-Bänder helfen

Formaldehyd gast an offenen Stellen der Möbel aus, meist an der Rückseite der Einlegebretter. Mit Hilfe sogenannter “Formaldehyd-Bändern” können Sie diese offenen Stellen abkleben und damit das Formaldehyd eindämmen. Es handelt sich um Aluminium-Klebebänder, die Sie im Baumarkt bekommen können.

4. Pflanzen sind luftreinigend und effiziente Entgifter:

NASA-Studien zeigen, dass einige Pflanzen sogar Schadstoffe wie Benzol, Formaldehyde oder Trichlorethylen aufnehmen und umwandeln können. Neben dieser luftreinigenden Wirkung steigern sie die Luftfeuchtigkeit und wandeln Kohlendioxid (CO₂) in Sauerstoff.

  • Die Grünlilie reduziert Formaldehyd bis zu 86 % in der Raumluft, die oft durch Möbel und Inventar ausströmen und gleicht sogar Elektrosmog aus.
  • Das Einblatt reduziert innerhalb von 24 Stunden bis zu 80 % Benzol in der Raumluft und führt erheblich zu einer besseren Luft bei. Zudem wirkt sie stresslindernd und gilt als Friedensbote unter den Pflanzen.
  • Efeu baut Schadstoffe wie Benzol bis zu 90 % innerhalb 24 Stunden ab und viele andere Schadstoffe. Sein immergrünes Blattwerk steht für Treue, Liebe und Freundschaft.
  • Philodendren – auch als Baumfreund bezeichnet – reduzieren Formaldehyd bis zu 86 %. Es gibt sie in wunderschönen Farben, Blatt- und Wuchsformen.
  • Drachenbaum reduziert Formaldehyd und Benzol erfolreich. Er ist sogar im Schlafzimmer ideal, da er CO2 reduziert und dabei für ausreichend Sauerstoff sorgt. Studie air-Q, April 2022

Da viele dieser Pflanzen jedoch giftig sein können, sollten sie nicht im Kinderzimmer stehen. Als Hydrokultur in Wohnräumen oder im Büro sind sie allerdings echte Freunde. Sie tragen sehr viel für ein gesundes Wohnklima bei und bringen zudem harmonische, stresslindernde Schwingungen in den Raum.

 
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5. Ökologisch gestaltete Wände reinigen die Raumluft natürlich.

Eine bisher wenig bekannte Lösung liegt in den eigenen vier Wänden! Konventionelle Farben beinhalten Silikone und versiegeln die Wandfläche. Mit diesen Farben kommen meist weitere zusätzliche Schadstoffe in die Raumluft.

Die „Atmenden Wände“ bieten eine effektive Lösung. Darunter versteht man eine Wandgestaltung mit giftfreien bzw. schadstofffreien Produkten, die eine positive baubiologische Wirkung auf das Raumklima entfalten.

Sie verbessern die Raumluft und reduzieren Schadstoffe und Gerüche in der Raumluft.

„Die „Atmenden Wände“ vereinen alle erdenklichen Designwünsche mit wertvollen baubiologischen Funktionen und hervorragenden Eigenschaften“, sagt Karl-Josef Schmitt, ein Spezialist in Sachen Wohnqualität hier in Luxemburg.

Unser Ziel ist es sowohl im Kinder- als auch im Elternschlafzimmer ein gesundes Raumklima zu schaffen. Denn eine optisch schöne Oberfläche allein ist uns zu wenig.” sagt Karl-Josef Schmitt.

Eine diffusionsoffene Wandgestaltung mit den Materialien Kalk, Silikat und Lehm fördert

  1. die Absorption von Giftstoffen und Gerüchen aus Möbeln und Böden,
  2. ist bestens für Allergiker geeignet und
  3. gewährleistet zusätzlich einen natürlichen Schimmelschutz.
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Fazit:

Unsere Atemluft – so unsichtbar und unfassbar – wie können wir da ihre Qualität beurteilen?

Aktuell können wir uns den vielfältigen Wohngiften kaum entziehen. Sie durchdringen unseren Alltag und bieten uns oft viele praktische Vorteile, auf die wir nicht verzichten möchten. Viele kleine Lösungen helfen jedoch dabei die Raumluft frisch und gesund zu halten.

Es gibt bereits vielversprechende Entwicklungen in der Möbel- und Farbenbranche, die sich positiv auf die Qualität unserer Raumluft auswirken können.

Die Zeiten, in denen wir uns zwischen Ästhetik und Gesundheit entscheiden mussten, sind vorbei. Heutzutage können wir beides haben! Dank des wachsenden Bewusstseins für unsere Umwelt und unserer Sehnsucht nach einem gesunden Lebensstil gibt es immer mehr Möglichkeiten für Möbel, Farben und Einrichtungen, die sowohl schön als auch gut für uns sind.

Auch Industrie und Handwerk haben erkannt, dass es an der Zeit ist, unser Wohlbefinden in den Mittelpunkt zu stellen. Also, worauf warten wir noch? Lassen wir uns von diesem Trend inspirieren und gestalten wir unser Zuhause mit wohltuenden Ideen. Denn ein gesundes Leben beginnt bei uns selbst – in einer natürlichen Umgebung, die unsere Gesundheit erhält und uns gefällt.

Sie wünschen sich eine Beratung zu einem gesunden Kinderzimmer?

Dann nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf!

Gut zu Wissen

Entdecken Sie die Vorteile von Naturkalkputz!

Mehrere Praxisstudien belegen die schadstoffreduzierende Wirkung des Sumpfkalk-Wohlfühlputzes, den wir für Ihre “Atmenden Wände” verwenden. Die Raumluft ist messbar besser! Bereits 2006 wurde der Sumpfkalk-Wohlfühlputz mit dem begehrten Umweltpreis ausgezeichnet.

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  • 100 % Volldeklaration,
  • kontrolliert deklarierte Rohstoffe.

Die spezielle Zusammensetzung macht es möglich, Ihnen ein reines, nachhaltig-natürliches und giftfreies Produkt anzubieten, das in der Lage ist als Ionentauscher zu fungieren und schadstoffreduzierend zu wirken.

Der hohe Weißgrad der Sumpfkalk-Materialien wird alleine durch den reinen weißen Sumpfkalk, Marmorsande und Marmormehle erreicht. Titandioxid kommt nicht zum Einsatz!

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Auf unserer Web-Seite finden Sie viele Infos über gesunde Wandfarben, langlebige Fassadenfarben sowie über Lehm- und Kalkputze, die wir für die ATMENDEN WÄNDE empfehlen.

In unserem SHOWROOM finden regelmäßig Ateliertage statt, an denen Sie sich unverbindlich über das gesamte Thema Wohngesundheit und Design informieren können. Gerne kommen wir auch zu Ihnen vor Ort.