Was Sie über Fassadenfarben wissen sollten

Zeit für einen neuen Farbanstrich?!

Das sollten Sie über Fassadenfarben wissen.

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Algenbefall + UV-Licht geschädigte Farbe

Die Fassade ist die äußerste Schicht des Hauses und ständig in Kontakt mit der Außenwelt. Sie muss allen Wettern standhalten, ob Regen, Wind, Kälte, Wärme und auch dem UV-Licht. Viele Faktoren beeinflussen die Haltbarkeit der Fassadenfarbe.

Wann ein neuer Anstrich fällig wird, hängt auch von der Lage des Hauses ab. Sie hat einen großen Einfluss auf die Häufigkeit von Algen- und Pilzbefall oder andere Verschmutzung.

Die Lage macht den Unterschied.

Schattige, feuchte Standorte begünstigen Vermoosung und Verschmutzungen. Sie brauchen einen besonderen Schutz:

  • Fassaden an schattigen Standorten, im Hinterhof, in der Nähe zum Waldrand oder in Flussniederungen. 
  • Auch nahestehende Bäume und Sträucher können den Befall deutlich verstärken und dafür sorgen, dass Feuchte schlecht abtrocknet.
  • Beobachtungen zeigen, dass gute Landluft das Wachstum von Algen und Pilzen eher  begünstigt als Stadtluft.
  • Auch der Klimawandel hin zu milderen Wintern und feucht-warmen Sommern zeigt seinen Einfluss.
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Ein neuer Fassadenanstrich

Wann ist die beste Zeit?

Im Winter muss Ihre Fassade einiges mitmachen: Frost, Schnee, Kälte, hohe Luftfeuchtigkeit und Regen machen Ihrem Haus zu schaffen und belasten auch die Bausubstanz. Die schützende Funktion der Fassadenfarbe für das Mauerwerk kann im Laufe der Zeit nachlassen.

Daher ist der Frühling eine hervorragende Jahreszeit für den neuen Fassadenanstrich. Die Tage sind wieder länger und das Wetter wird berechenbarer. Eine Schönwetterperiode ohne Regen eignet sich bestens, um einen Fassadenanstrich vornehmen zu lassen. Natürlich sind auch die Sommermonate bestens geeignet und lassen das Farbergebnis im Sonnenlicht besonders gut bewundern. Gestrichen wird allerdings nicht in der prallen Mittagssonne, das schadet dem Anstrich.

„Ein Fassadenanstrich hält normalerweise etwa zwanzig bis dreißig Jahre. In dieser Zeit kann er verschmutzen oder verblassen, behält aber seine schützende Wirkung.“ erklärt Karl-Josef Schmitt.

Die Wahl des richtigen Farbtons

Ob modern, klassisch oder Denkmalschutz: die Fassadenfarbe macht es rund!

Sie spielt mit dem Licht und mit der Form Ihres Hauses, verbindet harmonisch oder hebt hervor. Sie zeigt das Lebensgefühl und den Charme einer Region und seiner Menschen.

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Die Wahl des Farbtons steht meist an erster Stelle.

Doch bevor eine Fassade gestrichen wird, muss zuerst ihr Zustand geprüft werden. Ist die Grundsubstanz, der Verputz in Ordnung wird gestrichen.

Weist der Putz jedoch Schäden auf, werden diese untersucht und zuerst ausgebessert. Dann kann gestrichen werden.

Zudem gibt es Eigenheiten verschiedener Farbtöne, die zu beachten sind:

  • Schwarze Anstriche erhöhen die Wärmeentwicklung der Fassade und brauchen daher eine besondere Vorbereitung. Gerade bei modernen Niedrigenergiehäusern mit ihrer hohen Dämmung ist dies wichtig zu beachten.
  • Weiß und Grautönen sind unproblematisch, sind klassisch, neutral und werden daher gerne genommen.
  • Auch kräftige Rottönen sind attraktiv. Achten Sie auf die Lichtechtheit der Farben! Konventionellen Farben können intensives Rot nicht gewährleisten! Es bleicht mit der Zeit aus und wird durch die UV-Strahlung zu einem matten Grau-Rot.

„Wir verwenden für die intensiven Rottöne die Silikatfarben von KEIM. Sie sind UV-beständig und atmungsaktiv! Als Qualitätsmerkmal erstellt der Hersteller für Sie ein Zertifikat mit 20järhiger Farbtongarantie. Das ist auch eine hervorragende Wahl für die Qualität der atmenden Wände.“

Karl-Josef Schmitt
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Sehr beliebt sind Weiß, Grau- und Basalttöne. Doch auch naturale Farbtöne wie GRÜN sind sehr attraktiv!​

Auf was ist bei der Fassadenfarbe zu achten?

Es werden hohe Ansprüche an sie gestellt, denn sie müssen allen Wettern standhalten und Ihre Fassade sicher schützen.

  1. Fassadenfarben werden meist durch chemische Zusätze extrem wetterfest gemacht, sodass Ihre Fassade wirklich lange schützt und gut aussieht. Hier sollten Sie auch die Frage nach giftigen Bioziden in den Anstrichen fragen. Denn sie belasten Mensch und Umwelt sehr!
  2. Die Farbe sollte wasserdampfdurchlässig und wasseraufnahmefähig sein, sowie die Fähigkeit haben, Risse zu überbrücken. Auch auf eine gute Haftung zum Untergrund ist zu achten.

  3. Wichtig ist ebenfalls die Beständigkeit gegenüber Bewuchs von Mikroorganismen wie Algen und Moos.

 

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Die Beschaffenheit von Fassadenfarben

Das kleine 1x1 der Farbqualitäten

Die Zusammensetzung der Farbe entscheidet darüber, wie sie die Fassade vor Umwelt- und Witterungseinflüssen schützt. Es gibt viele Arten und Qualitäten von Fassadenfarben.

  • Silikonhaltige Farben – Dispersionsfarben: Sie eignen sich zwar für den Außenbereich, doch sie beinhalten Mikroplastik auf Erdölbasis. Diese Kunststoffteilchen in der Farbe können sich, z.B. an einer stark befahrenen Straße, schneller verschmutzt und so wird die Fassadenfarbe schneller unansehnlich. Denn bei Sonneneinstrahlung erwärmt sich der Mikroplastik und nimmt Schmutz auf. Sinkt die Temperatur wieder, ist der der Staubpartikel in der Farbe gebunden. Auch können silikonhaltige Farben die Feuchtigkeit nicht abtransportieren, die durch Temperaturunterschiede hervorgerufen werden.
  • Silikonhaltige Fassadenfarben nutzen den Nanoeffekt, der die Feuchtigkeit einfach abperlen lässt. Dieser Effekt basiert auf der Bindung mit Acrylharz oder nichtmineralischen Mitteln. Silikonharzfarben wirken dadurch gut gegen Vermoosung, jedoch nur durch Einsatz von giftigen Bioziden, die der Vermoosung entgegenwirken sollen. Biozide werden allerdings über die Jahre durch das Regenwasser aus der Farbe ausgewaschen und landen so im Grundwasser, belasten unsere Umwelt. Die Farbe verliert ihren Schutz.

  • Eine Alternative dazu sind Mineralfarben, auch Silikatfarbe genannt. Silikatfarben zeichnen sich durch eine hohe Atmungsfähigkeit bzw. Diffusionsfähigkeit aus. Dies ist das Ergebnis einer speziellen Struktur des abgebundenen Wasserglasgel (das Bindemittel). Es garantiert, dass Feuchtigkeit ungehindert und schnell wieder nach draußen abgegeben werden kann. So kann sich zwischen Anstrich und Putz keinerlei Feuchte ansammeln und zu Putzschäden führen oder die Farbe abplatzen lassen.

    Mit ausschlaggebend für Verschmutzung und Pilzbewuchs ist neuesten Forschungsergebnissen zu folge auch das Betauungsverhalten von Fassaden. Auch hier zeigen Silikatanstriche die besten Ergebnisse mit geringer Betauungsfeuchte und sorgen für eine schnelle Abtrocknung. Das Risiko eines Algenbewuchses ist bei Silikatfarben deutlich minimiert. OHNE den Zusatz giftiger Biozide. Aufgrund ihrer Beschaffenheit sind mineraltische Farben nicht nur aus ökologischen Gründen empfehlenswert, sondern auch wegen der langen Lebensdauer. So ist auch die Lichtechtheit auch aus ökonomischen Gesichtspunkten nennenswert. Mit dieser Qualität können Sie Mut zu Farbe zeigen und auch starke Farben verstreichen.

Die wichtigsten Eigenschaften von
Atmenden Wänden für Fassaden:

Zusammenfassend kann gesagt werden:

“Was trocknen kann, bleibt auch algenfrei.“ Thomas Eichhorn, Redakteur und Autor des Houzz-Magazin, stellt diese wichtige Faustregel für die optimale Fassadengestaltung auf. Er sagt: “Mikroorganismen brauchen Feuchtigkeit. Fassadenoberflächen, die lange feucht sind, bewachsen schneller als trockene Fassaden. Der beste Schutz vor Bewuchs ist also ein guter Feuchteschutz, z.B. durch ausreichende Dachüberstände. … Für den Farbanstrich besonders geeignet sind alkalische und schnell abtrocknende Beschichtungen wie die mineralische Fassadenfarbe KEIM Soldalit. Sie bietet einen hervorragenden Bewuchs-Schutz, auch ohne Zusatz von bedenklichen Bioziden.

Überall dort, wo sich die ungünstigen Faktoren nicht vermeiden lassen – also etwa bei Altbauten, im Denkmalschutz, in alt eingewachsenen Wohngebieten oder aus architektonischen Gründen (kubischer Baukörper) sind diese Farben ideal.”

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